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Gut vorbereitet in den Urlaub mit Hund: Was für Mensch und Tier ins Reisegepäck gehört

Ein gemeinsamer Urlaub mit Hund kann bereichernd sein – vorausgesetzt, Mensch und Tier starten gut vorbereitet. Wer schon vor der Abfahrt überlegt, was im Reisegepäck nicht fehlen darf, erspart sich vor Ort unnötigen Stress. Denn unterwegs sind nicht nur Wetterumschwünge, neue Umgebungen und spontane Pläne zu bedenken, sondern auch ganz grundlegende Bedürfnisse von Zwei- und Vierbeinern. Eine durchdachte Packliste hilft dabei, den Überblick zu behalten und nichts Wichtiges zu vergessen.

Wichtige Unterlagen für unterwegs

Neben den klassischen Reisedokumenten gehören beim Urlaub mit Hund weitere Unterlagen ins Gepäck. Der EU-Heimtierausweis ist in vielen Reiseländern Pflicht, ebenso wie ein aktueller Impfstatus. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt zusätzlich eine Kopie der Haftpflichtversicherung des Hundes mit. Auch eine Übersicht mit Kontaktdaten von Tierärztinnen und Tierärzten entlang der Route oder am Urlaubsort kann im Ernstfall Zeit sparen. Ergänzend dazu empfiehlt sich ein handschriftlicher Notizzettel mit Name, Adresse und Telefonnummer der Halterperson, sicher verstaut am Halsband oder Geschirr. Eine kurze Beschreibung des Hundeverhaltens, etwa in Stresssituationen, kann für Helfende hilfreich sein, sollte das Tier einmal entlaufen oder gefunden werden.

Hund im Reisegepäck

Persönliche Basics für Menschen, die oft fehlen

Zum persönlichen Reisegepäck zählen neben Kleidung für Freizeit und besondere Anlässe auch Dokumente sowie Alltagsgegenstände, die im Vorfeld leicht übersehen werden. Ersatzbrillen oder Sonnenbrillen gehören dazu, gerade bei längeren Aufenthalten oder Reisen mit wechselnden Lichtverhältnissen. Sollte unterwegs etwas zu Bruch gehen oder verloren werden, lassen sich solche Dinge bei Bedarf beispielsweise bei Optikern wie eyes and more unkompliziert nachorganisieren. Auch eine kleine Hausapotheke mit Pflastern, Schmerzmitteln und Mückenschutz ist sinnvoll. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte auf eine klare Beschriftung und sichere Aufbewahrung achten. Kopien wichtiger Ausweise, Offline-Karten und ein Notfallladegerät können zusätzlich entlasten, besonders bei Reisen in abgelegenere Regionen.

Reiseapotheke für tierische Zwischenfälle

Eine kleine tiermedizinische Notfallausstattung kann im Urlaub Gold wert sein. Dazu gehören Zeckenzange, Pinzette, Desinfektionsmittel, sterile Kompressen und eine weiche Maulbinde. Auch ein Präparat gegen Durchfall, das mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abgestimmt wurde, darf nicht fehlen. Ein Mittel gegen Reiseübelkeit kann helfen, falls Autofahrten nicht gut vertragen werden. Wer in südlichere Regionen reist, sollte sich zudem über Schutzmaßnahmen gegen Mittelmeerkrankheiten wie Leishmaniose informieren. Individuell verordnete Medikamente gehören ohnehin ins Handgepäck. Für kleinere Blessuren unterwegs ist es zudem sinnvoll, Einmalhandschuhe und Verbandmaterial griffbereit zu haben.

Futter, Wasser und Näpfe nicht vergessen

Ein Ortswechsel bedeutet für viele Hunde auch eine Umstellung in der täglichen Routine. Um den Einstieg so stressfrei wie möglich zu gestalten, ist das gewohnte Futter besonders wichtig. Wer eine spezielle Marke füttert, sollte ausreichend Vorrat mitnehmen – gerade bei Reisen ins Ausland ist nicht garantiert, dass vor Ort ein Nachkauf möglich ist. Auch Leckerlis für unterwegs sollten nicht fehlen, etwa für Pausen auf der Strecke. Mindestens ebenso wichtig: ein stabiler Trinknapf und eine Trinkflasche für Ausflüge. Wer lange unterwegs ist, kann zusätzlich faltbare Näpfe einpacken, die im Rucksack kaum Platz benötigen. Für heiße Tage eignet sich ein Kühlpad unter dem Wassernapf, damit das Wasser angenehm bleibt. Nicht zuletzt empfiehlt sich ein kleines Handtuch zum Säubern von Pfoten nach dem Fressen oder Trinken.

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Leinen, Sicherung und Orientierungshilfen

Je nach Urlaubsort gelten unterschiedliche Regelungen zur Leinenpflicht. Wer vorbereitet ist, hat verschiedene Varianten dabei: eine kurze Führleine für Stadt oder Hotel, eine längere Schleppleine für Naturausflüge. Auch ein gut sitzendes Geschirr gehört ins Gepäck – gerade bei Ausflügen in unwegsames Gelände bietet es mehr Sicherheit als ein Halsband. Im Auto sollte eine Transportbox oder ein TÜV-geprüfter Gurt zur Sicherung vorhanden sein. Für Reisen in öffentlichen Verkehrsmitteln werden in vielen Fällen Maulkorb und Fahrschein für den Hund benötigt. Besonders hilfreich sind zudem reflektierende Elemente an Leine oder Geschirr, wenn Spaziergänge in der Dämmerung geplant sind. Ein GPS-Tracker kann zusätzlich Sicherheit geben, falls der Hund einmal ausbüxt.

Schlafplatz und gewohnte Rückzugsorte

Ein entspannter Hund ist ein ausgeruhter Hund. Deshalb lohnt es sich, auch den Schlafplatz mitzunehmen, an den das Tier gewöhnt ist – sei es eine Decke, ein Körbchen oder eine faltbare Matte. Der vertraute Geruch kann in ungewohnter Umgebung beruhigend wirken. Wer mit dem Auto reist, kann das Bettchen im Kofferraum platzieren, sodass es am Zielort direkt einsatzbereit ist. Auch eine leichte Decke für den Outdoor-Bereich ist nützlich, etwa bei Pausen auf Rastplätzen. Für heiße Regionen eignen sich spezielle Kühlmatten. Wer weiß, dass sein Tier lärmempfindlich ist, kann zusätzlich an Ohrenschützer oder eine schalldämpfende Box denken. Und nicht zuletzt: ein Kuscheltier oder Spielzeug, das auch unterwegs ein Stück zuhause vermittelt.